Ursprung der TCM

3000 Jahre Chinesische Medizin
Millionenfach bewährte Hilfe für die Menschen

Die chinesische Medizin blickt auf eine 3-tausendjährige Geschichte. Die Hochzeit der chinesischen Medizin liegt in der Han-Dynastie (206 v Chr. bis 220 n. Chr.). In dieser Periode waren die Erkenntnisse über die Natur und die Menschen tiefgründig und es entwickelten sich die besten Theorien die Phänomene der Natur und des Menschen zu beschreiben. Das Wissen wurde dann in Familientraditionen weitergegeben und es entstanden viele Erfahrungen. Es gab auch Weiterentwicklungen, besonders in der modernen Zeit. Seit dem zwanzigsten Jahrhundert versuchte dann auch schulmedizinische Erkenntnisse zu integrieren, leider wurde dabei das ursprüngliche Wissen immer weniger erfahrbarer und nicht wirksamer.

Im Altertum entwickelte sich die Yin Yang Theorie, die Gegensatzpaare beschreibt. Folgt man den alten Klassikern so ist das Blut dem Yang und das Qi dem Yin zugeordnet. Interessanter Weise vertauschte man diese Zuordnung später, so dass Yang dem Qi sowie Yin dem Blut zu geordnet wurde. Man hatte in der Han-Dynastie noch eine nicht so materialistische Idee, sondern sah in der Natur, dass die Phänomene der Natur der Wandlung und Verwandlung unterliegen.
Yang ist die Wärme im Blut, das Qi ist der Dampf, wenn Yin, die Flüssigkeiten verdampfen. Mit dieser Beschreibung kann das bekannte Yin Yang Symbol verstanden werden, der helle Punkt im dunklen Teil und anders herum. Wir im Westen sagen doch auch, dass wir uns bei einer guten Durchblutung warm fühlen. Ist die Zirkulation schlecht werden wir kalt. Hierbei sehen wir deutlich, dass das Yang (Wärme) das Blut warm macht und es bewegt, aber auch das Blut der Speicher für das Yang ist.
Ähnlich – nur für uns etwas unbekannter – erklärt sich auch das Paar Yin und Qi. Mit Yin sind die Flüssigkeiten gemeint. Qi ist die Lebensenergie, auch als Dampf zu übersetzen. Wenn wir Wasser trinken und dies von uns gut assimiliert wird, dann scheiden wir ein Teil als Wasser wieder aus, aber ein klarer Anteil gelangt in unsere Zellen. Dies geschieht nur, wenn Wärme das Wasser verdampfen lässt, aufsteigt und so die Zellen befeuchten kann. Trinken wir ein klein wenig, wenn wir uns sehr durstig fühlen, bekommen wir sofort das Körpergefühl befeuchtet zu sein.

Des Weiteren entwickelten sich Theorien wie die 5 Wandlungsphasen und die 6 Schichten. Die 5 Wandlungsphasen beschreiben die zyklischen Veränderungen in der Natur, wie zum Beispiel die Wandlung am Ende des Tages zur Nacht oder das Fortschreiten der Jahreszeiten. Dieses Erklärungsmodel kann man auch auf unseren Körper übertragen werden. Jede Phase steht für ein Organsystem mit seinen spezifischen Aufgaben und Organzeiten an denen es seine Arbeit leistet. Die einzelnen Phasen stärken sich nach einander oder kontrollieren die gegenüberliegende Phase. So entsteht ein System in dem jede Wandlungsphase seine Aufgaben übernimmt und so ein großes Ganzes entsteht. Wird eine Wandlungsphase zu schwach oder stark, gerät das ganze System ins Ungleichgewicht und es entstehen Erkrankungen.

Das 6 Schichten Model ist eine mehrdimensionale Beschreibung von Ebenen des Menschen und deren Verbindungen untereinander, sowie der körperlichen Reaktion auf Erkrankungsfaktoren. Mit diesem Model lassen sich Symptome verstehen, die vorher scheinbar zusammenhangslos erscheinen, wo auch die Schulmedizin hoffnungslos ins Dunkle schaut. Immer wieder sind die Menschen fasziniert, wenn sie erfahren, dass sich all ihre Symptome doch in einem Zusammenhang erklären lassen.

Eine wichtige Rolle in der chinesischen Medizin ist der Begriff Qi, auch als Dampf, Hauch, Energie zu übersetzen. Ohne Qi kein Leben, Qi hält die Organfunktionen und Stoffwechselprozesse aufrecht und haucht uns Leben ein. Dieses Qi fließt im ganzen Körper. Auf bestimmten Leitbahnen, den Meridianen, kann man diesen Qi Fluss beeinflussen, so dass der Körper sich selbst wieder in einen harmonischen Fluss bringen kann.

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